Satzung

Satzung Satzung des Freundeskreises der Religionswissenschaft Hannover e. V.

§ 1 – Name, Sitz und Geschäftsjahr

(1) Der Verein führt den Namen „Freundeskreis der Religionswissenschaft Hannover“. Er soll in das Vereinsregister eingetragen werden und danach den Zusatz „e. V.“ führen.

(2) Der Verein hat seinen Sitz in Hannover.

(3) Das Geschäftsjahr ist das Kalenderjahr.

§ 2 – Zweck des Vereins

(1) Der Verein verfolgt den Zweck der Förderung von Religionswissenschaft, der politischen Bildung sowie der Studentenhilfe. Dabei soll die Religionswissenschaft der Leibniz Universität Hannover in Forschung, Lehre und Studium unterstützt werden. Der Verein ist insbesondere bemüht, die Studienbedingungen in der Religionswissenschaft der Leibniz Universität Hannover zu verbessern und wissenschaftliche und studentische Projekte anzuregen und zu fördern. Dazu unterstützt er die Kontakte zwischen Studierenden, Ehemaligen und Mitarbeitern der Religionswissenschaft sowie den Austausch mit der Öffentlichkeit. Dabei sollen Forschung, Lehre und Studium der Religionswissenschaft an der Leibniz Universität Hannover ideell und finanziell unterstützt werden. Der Verein wahrt politische Neutralität und vertritt den Grundsatz religiöser und weltanschaulicher Toleranz.

(2) Der Satzungszweck und die Ziele werden verwirklicht insbesondere durch: a) die Durchführung von allgemein zugänglichen Bildungsveranstaltungen z. b. Tagungen, Seminare, Kongresse, Publikationen, Studien, Vorträge, Exkursionen, Workshops; b) eine enge Zusammenarbeit mit Studentenvertretungen, Initiativen, Gruppen, vereinen, Bildungs- und Forschungseinrichtungen, um die Ziele und Zwecke des Vereins zu verwirklichen; c) regelmäßige Treffen zwischen den Absolventinnen und Absolventen, Studentinnen und Studenten der Hochschule und interessierten gesellschaftlichen Kreisen zu veranstalten, um einen Erfahrungsaustausch zu ermöglichen; d) Einwerbung finanzieller Mittel.

§ 3 – Gemeinnützigkeit

(1) Der Verein verfolgt ausschließlich und unmittelbar gemeinnützige Zwecke im Sinne des Abschnitts „steuerbegünstigte Zwecke“ der Abgabenordnung. er ist selbstlos tätig und verfolgt nicht in erster Linie eigenwirtschaftliche Zwecke.

(2) Mittel des Vereins dürfen nur für die satzungsmäßigen zwecke verwendet werden.

(3) Es darf keine Person durch Ausgabe, die dem Zweck des Vereins fremd sind, oder durch unverhältnismäßig hohe Vergütung begünstigt werden. Die Mitglieder erhalten in ihrer Eigenschaft als Mitglieder keine Zuwendungen aus den Mitteln des Vereins.

(4) Alle Leistungen des Vereins erfolgen freiwillig. Ein Rechtsanspruch auf sie besteht nicht.

(5) Bei Auflösungen des Vereins oder bei Wegfall seines bisherigen Zweckes fällt das Vermögen des Vereins an die Religionswissenschaft der Leibniz Universität Hannover, die es ausschließlich und unmittelbar für steuerbegünstigte Zwecke im Hochschulbereich zu verwenden hat.

§ 4 – Mitgliedschaft

(1) Mitglied des Vereins kann jede an der Verwirklichung der Vereinsziele interessierte natürliche oder juristische Person werden.

(2) Der Erwerb der Mitgliedschaft erfolgt durch einen schriftlichen oder auf dem Wege der elektronischen Datenverarbeitung gestellten Aufnahmeantrag, der an den Vorstand zu richten ist. der Vorstand entscheidet über den Aufnahmeantrag nach freiem Ermessen. Bei Ablehnung des Antrages ist der Vorstand nicht verpflichtet, der Antragstellerin bzw. dem Antragsteller die Gründe mitzuteilen. Aufnahmewillige können bei Ablehnung des Aufnahmeantrages die Mitgliederversammlung um Aufnahme bitten.

(3) Auf Vorschlag des Vorstandes können Mitglieder, die sich außerordentliche Verdienste um die Ziele der Vereinigung erworben haben, von der Mitgliederversammlung zu Ehrenmitgliedern berufen werden.

§ 5 – Beendigung der Mitgliedschaft

(1) Die Mitgliedschaft endet durch a) Austritt, b) Ausschluss oder c) Tod (bei juristischen Personen Liquidation).

(2) Der Austritt erfolgt durch schriftliche Erklärung gegenüber dem Vorstand. Der Austritt kann nur zum Ende eines Geschäftsjahres erfolgen, wobei eine Kündigungsfrist von einem Monat einzuhalten ist.

(3) Die Mitgliedschaft erlischt, wenn ein Mitglied trotz einmaliger schriftlicher Mahnung mit der Zahlung von Mitgliedsbeiträgen im Rückstand ist.

(4) Wenn ein Mitglied schuldhaft in grober weise die Interessen des Vereins verletzt, kann es durch Beschluss des Vorstandes aus dem verein ausgeschlossen werden. Vor der Beschlussfassung muss der Vorstand dem Mitglied Gelegenheit zur Stellungnahme geben. Der Beschluss des Vorstandes ist schriftlich zu begründen und dem Mitglied zuzusenden.

§ 6 – Mitgliedsbeiträge

(1) Von den Mitgliedern werden Mitgliedsbeiträge jährlich bis zum 31. März eines Jahres erhoben.

(2) Die Höhe der Jahresbeiträge wird auf Vorschlag des Vorstandes auf der Mitgliederversammlung festgelegt.

(3) Der Vorstand kann in besonderen Fällen wie z. b. begründetet Zahlungsunfähigkeit Mitgliedsbeiträge ganz oder teilweise erlassen oder stunden.

(4) Von der Entrichtung eines Mitgliedsbeitrages sind Ehrenmitglieder befreit. § 7 – Organe des Vereins Organe des Vereins sind: 1. der Vorstand, 2. die Mitgliederversammlung, 3. die Kassenprüfer § 8 – Vorstand

(1) Der Vorstand des Vereins besteht aus dem Vorsitzenden, dem stellvertretenden Vorsitzenden, dem Schatzmeister und bis zu zwei weiteren Vorstandsmitgliedern, deren Anzahl von der Mitgliederversammlung bestimmt wird.

(2) Der Vorstand ist exekutiven Aufgaben verpflichtet. Er ist Ansprechpartner insbesondere für den organisatorischen Ablauf der Vereinsarbeit und ist der Mitgliederversammlung zur Rechenschaft verpflichtet.

(3) Der Verein wird gerichtlich und außergerichtlich durch den Vorsitzenden und ein weiteres Vorstandsmitglied vertreten.

(4) Der Vorstand wird von der Mitgliederversammlung gewählt. Die Amtszeit beträgt zwei Jahre.

§ 9 – Mitgliederversammlung

(1) Die ordentliche Mitgliederversammlung findet einmal jährlich statt. Sie ist insbesondere zuständig für: 1. Wahl und Abberufung der Mitglieder des Vorstandes 2. Höhe der Mitgliedsbeiträge 3. Entlastung des Vorstandes 4. Satzungsänderungen und die Auflösung des Vereins sowie die Verwendung seines Vermögens, Genehmigung von Einzelausgaben und Schenkungen im Wert von über 10.000,00 Euro.

(2) Außerordentliche Mitgliederversammlungen finden statt, wenn die Einberufung einer derartigen Versammlung von einem Fünftel der Mitglieder schriftlich vom Vorstand verlangt wird oder sie vom Vorstand als erforderlich erachtet wird. In beiden Fällen sollen die Gründe angegeben werden.

(3) Die Mitgliederversammlungen werden vom Vorstand unter Einhaltung einer Einladungsfrist von zwei Wochen durch persönliche Einladung mittels Briefes einberufen. Dabei ist die vom Vorstand festgesetzte Tagesordnung mitzuteilen. Sofern das Mitglied über eine Email-Anschrift verfügt, welche bei der Datenaufnahme durch den Mitgliedsantrag angegeben wurde, kann der postalische Weg durch den elektronischen Weg ersetzt werden.

(4) Die Mitgliederversammlung wird vom Vorsitzenden, bei dessen Verhinderung vom stellvertretenden Vorsitz geleitet. Ist auch dieser verhindert, leitet die Versammlung ein weiteres Vorstandsmitglied. Durch Beschluss der Mitgliederversammlung kann die vom Vorstand festgelegte Tagesordnung geändert und ergänzt werden. Über die Annahme von Beschlussanträgen entscheidet die Mitgliederversammlung mit einfacher Mehrheit der abgegebenen gültigen Stimmen. Die Beschlussfähigkeit ist gewährleistet, wenn zur Mitgliederversammlung fristgerecht eingeladen wurde.

(5) Zu Satzungsänderungen, zu Veränderungen des Vereinszwecks ist eine Mehrheit von zwei Dritteln der Mitgliederversammlung erforderlich. § 10 bleibt davon unberührt.

(6) Beschlüsse sind unter Angabe des Ortes und der Zeit der Versammlung sowie des Abstimmungsergebnisses in einer Niederschrift festzuhalten; die Niederschrift ist von dem Protokollführer und dem Versammlungsleiter zu unterschreiben.

§ 10 – Kassenprüfer

Zur Prüfung der Rechnungsführung des Schatzmeisters werden zwei nicht dem Vorstand angehörende Mitglieder gewählt. Die Jahresrechnung und der Prüfungsbericht sind in der nächsten Mitgliederversammlung vorzutragen. Anschließend ist über die Entlastung des Vorstandes zu beschließen.

§ 11 – Auflösung des Vereins, Beendigung aus anderen gründen, Wegfall steuerbegünstigter Zwecke

(1) Die Auflösung des Vereins muss von einer Mehrheit von zwei Dritteln der Mitglieder beschlossen werden.

(2) Im Falle der Auflösung des Vereins sind der Vorsitzende des Vorstandes und sein stellvertrete gemeinsam vertretungsberechtigte Liquidatoren, falls die Mitgliederversammlung keine anderen Personen beruft.

(3) Bei Auflösung des Vereins oder bei Wegfall steuerbegünstigter Zwecke fällt das Vermögen des Vereins an die Religionswissenschaft der Leibniz Universität Hannover, die es unmittelbar und ausschließlich für gemeinnützige Zwecke zu verwenden hat.

(4) Die vorstehenden Bestimmungen gelten entsprechend, wenn der Verein aus einem anderen grund aufgelöst wird oder seine Rechtsfähigkeit verliert.

§ 12 – Übergangsvorschriften

Der Vorstand ist berechtigt, Änderungen dieser Satzung vorzunehmen, soweit dies zur Eintragung des Vereins ins Vereinsregister oder zur Anerkennung der Gemeinnützigkeit des Vereins erforderlich ist. Diese Änderungen der Satzung erfolgen durch Beschluss, der in der Niederschrift festgehalten wird und von den Mitgliedern des Vorstandes unterzeichnet werden muss. Diese Satzung wurde auf der Gründungsversammlung am 06.12.2011 beschlossen. Personenbezeichnungen in grammatisch maskuliner Form gelten gleichwohl für beide biologischen Geschlechter.

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